10 goldene Regeln

Forex Trading lernen ist schwer. Dabei gilt: Nicht nur Einsteiger, sondern auch Profis sollten sich immer an ein Regelwerk halten, das im Detail die richtigen Signale, die richtige Strategie und das richtige Risiko- und Moneymanagement umfasst. Darüber hinaus gibt es einige globalere Regeln. Sie sind allerdings konkreter als unsere soeben vorgestellten Tipps für das Forex Trading.

  • Regel Nummer 1: Literatur lesen: Es gibt recht viel handfeste Tradingliteratur von ausgewiesenen Könnern. Aus dem angloamerikanischen Raum kommen Publikationen unter anderem von Joe Ross, im deutschsprachigen Gebiet hat sich beispielsweise Michael Voigt einen Namen gemacht.
  • Regel Nummer 2: Brokerwahl: Dieses Thema behandeln wir später noch ausführlicher. Es steht fest, dass die Wahl des passenden Brokers für den Tradingerfolg ausschlaggebend ist. Wer das Forex Trading lernen will, braucht einen Forex- und CFD-Broker.
  • Regel Nummer 3: Ausstattung (Technik): Auch dieses Thema verdient später noch eine ausführlichere Betrachtung. Prinzipiell lässt sich auch mit einem Laptop das Forex Trading lernen, doch nicht umsonst arbeiten Profitrader mit mindestens zwei und häufig noch mehr Bildschirmen.
  • Regel Nummer 4: Strategie: Es gibt verschiedene Handelsstrategien. Trader müssen herausfinden, welche davon zu ihnen passt. Ausschlaggebend sind die Kapital- und Zeitressourcen, die persönliche Herangehensweise und der Zeithorizont. Auch Positionstrading kann überaus erfolgreich sein, es verlangt aber ganz andere Strategien als das Daytrading.
  • Regel Nummer 5: Tradingplattform: Eigentlich gehört dieser Tipp zur Brokerwahl, doch es lohnt sich auch, die möglichen Plattformen, ihre Chartdarstellung und die angebotenen Tools generell unter die Lupe zu nehmen. Wer beispielsweise gern mit Indikatoren arbeitet, sollte auf ein MetaTrader-Programm setzen. Manche Trader, die zwar selbst gern das Forex Trading lernen möchten, könnten dennoch großen Gefallen am Social Trading finden, bei dem die Signale von anderen, erfolgreichen Tradern kommen.
  • Regel Nummer 6: Hausaufgaben: Das Trading selbst findet in Sekunden (pro Trade und Order) statt. Viel wichtiger sind die Hausaufgaben, spricht die Vorbereitung. Wo könnten sich in den nächsten Stunden und Tagen lohnende Setups ergeben? Professionelle Trader verwenden darauf 80 % ihrer Zeit.
  • Regel Nummer 7: Entspannung: Niemand kann acht bis zehn Stunden täglich konzentriert die Kurse beobachten und dabei vernünftige Entscheidungen fällen. Von allen großen Tradern hört man, dass sie sich tageweise Auszeiten nehmen. In Zeiten großer Stressbelastungen sollten Sie auch spontan den Bildschirm verlassen und lediglich offene Positionen per Stopploss absichern.
  • Regel Nummer 8: Horizont erweitern: Zahllose Trader teilen ihre Erfahrungen in Foren mit, auch gibt es immer wieder neue Ansätze und hierzu Literatur – online und als Print-Ausgabe. Es schadet nichts, über den Tellerrand zu schauen. Interessante Statements inklusive detaillierter Erläuterungen mit Chartbildern finden sich unter anderem auf YouTube.
  • Regel Nummer 9: Zielsetzung: Ein Trader benötigt für seine mentale Stabilität realistische Ziele. Das gilt auch und gerade für diejenigen, die eben erst das Forex Trading lernen möchten. Ein erstes Ziel sollte darin bestehen, per Demotrading nachhaltige (nicht: sonderlich große!) Gewinne zu erzielen und diese mit (wenig) echtem Geld nachzubilden.
  • Regel Nummer 10: News & Events beobachten: Die Börsenkurse werden von Nachrichten und auch Gerüchten getrieben. Darüber hinaus gibt es wichtige Ereignisse wie Sitzungen von Zentralbanken, Ad-hoc-Mitteilungen von Unternehmen und die Meldungen zu fundamentalen Marktindikatoren (Einkaufsmanagerindex etc.), welche mehr oder minder Einfluss auf die Kurse nehmen. Nicht jede dieser Nachrichten ist für den Forex-Markt bedeutsam, einige sind es aber schon.