Admiral Markets

Admiral Markets ist ebenfalls ein sehr bekannter und erfolgreicher Broker, er ist weltweit gut aufgestellt und unterhält Büros in rund 40 Ländern, darunter auch in Deutschland. Hier tritt der Broker als Admiral Markets UK auf, was darauf verweist, dass juristisch die britische Gesellschaft zuständig ist, die einen hohen Einlagenschutz gewährt. Auch das sonstige Angebot bezüglich der Konten, Konditionen und Plattformen überzeugt durchaus. Hier die wesentlichen Fakten im Überblick:

  • Regulierung durch FCA und BaFin
  • keine Kommissionen
  • zeitlich unbegrenztes Demokonto
  • gute Konditionen
  • nutzerfreundliche Plattform
  • innovative Weiterbildungsoptionen
  • Mobile Trading für iOS und Android Devices

Dem stehen fehlende Einzahlungsboni gegenüber.

Die Regulierung von Admiral Markets

Der Broker wurde 2001 in Estland gegründet und konnte schon damals einen guten Ruf erwerben. Inzwischen wurde die Hauptniederlassung, die auch für deutsche Kunden zuständig ist, nach London verlegt, nichtsdestotrotz existiert darüber hinaus ein deutsches Büro in Berlin – daher auch die BaFin-Regulierung. Der Broker ist in den 2000er Jahren kräftig gewachsen, das monatliche Tradingvolumen beträgt inzwischen über 35 Milliarden US-Dollar. Das Angebot von Admiral Markets wird auch länderspezifisch ausgelegt. Als Handelssoftware kommen der MetaTrader 4 und sein Nachfolgemodell MT5 zum Einsatz, die beiden Plattformen unterscheiden sich zum Teil deutlich. Neueinsteigern bei Admiral Markets sei daher von vornherein der MetaTrader 5 empfohlen. Zu den Serviceleistungen von Admiral Markets gehören auch Webinare, individuell gestaltbare Tradingangebote und ein YouTube-Kanal. Kundengelder werden in Großbritannien gesichert und getrennt vom Brokervermögen verwahrt. Der Broker hat darüber hinaus Sicherungsmechanismen in seine Konten wie eine „Negative Balance Protection” eingebaut. Dabei greift ein automatischer Stopp, der Trader vor Verlusten durch Gaps bewahrt, die ansonsten zu einer Nachschusspflicht führen könnten.

Konditionen und Konten bei Admiral Markets

Drei Modelle bietet der Broker an:

  • Admiral.Markets
  • Admiral.Prime
  • Admiral.MT5

Das sind jeweils Konten, die sich bezüglich der Mindesteinzahlung und der Spreads, der handelbaren Produkte und der Hebel unterscheiden. Grundsätzlich garantiert das Unternehmen die No Dealing Desk Ausführung über ein Electronic Communication Network (ECN) zum verfügbaren Bestpreis. Damit gibt Admiral Markets auch eine positive Slippage komplett weiter. Die Partner auf der Bankenseite sind unter anderem die Deutsche Bank, Goldman Sachs, die UBS, die Citibank, Barclays und Credit Suisse, auch Currenex ist mit an Bord. Die Spreads können sehr niedrig ausfallen, sie beginnen bei 0,1 Pips. Die Market Execution ohne Requotes erfolgt blitzschnell in Millisekunden. Wer das Handelskonto Admiral.Markets eröffnen möchte, muss hierfür mindestens 200 Euro einzahlen. Kontoführungskosten oder Ordergebühren entstehen nicht, Ein- und Auszahlungen sind kostenfrei. Die einzigen Kosten entstehen durch den Spread. Die Hebel unterscheiden sich, auf dem Konto Admiral.Markets können die Kunden mit Hebelwirkungen bis 300:1 handeln, beim Admiral.Prime Konto sind es nur 200:1. Dieses Konto muss mit 1.000 Euro kapitalisiert werden.

Admiral Markets: das Handelsangebot

Es handelt sich bei Admiral Markets um einen Forex- und CFD-Broker, der den Devisenbereich vollumfänglich abdeckt und darüber hinaus auch CFDs auf Aktien, Indizes und Rohstoffe ermöglicht. Der Forexhandel ist 24 Stunden täglich – außer am Wochenende – möglich. Bei den CFDs finden sich als Basiswerte auch Edelmetalle und Energie-Kontrakte.

Das Demokonto von Admiral Markets

Ein Demokonto steht kostenlos und auch zeitlich unbegrenzt zur Verfügung. Es kann parallel zum Live-Konto genutzt werden. Das Admiral Markets Demokonto entspricht Anfang 2017 noch der Handelsplattform MT 4, es könnte einmal auf MT5 umgestellt werden. Trader sollten es dennoch nutzen, auch wenn sie beim Broker mit echtem Geld über die MetaTrader 5 Plattform handeln möchten.

Admiral Markets Boni

Einen speziellen Einzahlungsbonus bietet der Broker nicht an, jedoch persönliche Sonderkonditionen für aktive Trader und Bonus-Angebote für Anleger mit mindestens 20.000 Euro auf dem Broker-Konto. Außerdem können Daytrader Boni erhalten, die größere Handelsvolumen pro Tag umsetzen. Dabei wird das Tradingverhalten durch Tools der Brokersoftware analysiert und der Bonus als Kickback auf erhobene Spreads gezahlt. Die Spreads fallen sehr niedrig aus, beim EUR/USD und beim DAX30 liegen sie oft unter einem Pip. Boni können Inhaber der Konten Admiral.Markets und Admiral.Prime erhalten. Wie bei jedem Bonus von Brokern muss dieser um ein Vielfaches umgesetzt werden, um zur Auszahlung zu gelangen.

Fazit zu Admiral Markets

Der Broker überzeugt durchaus mit seinen Konditionen, auch die MetaTrader Plattformen lassen keine Wünsche offen. Unter anderem hat Admiral Markets den MT4 Supreme für verbessertes Handeln eingeführt. Allerdings ist das Angebot weniger umfänglich als bei anderen Brokern, auch die Mindesteinzahlung erscheint zumindest einem Einsteiger hoch – daher nur der 5. Rang für dieser Anbieter in unserem Forex Broker Vergleich.