Tipps

Für den langfristigen Forex Handel müssen Trader einige grundlegende Dinge beachten. Sie sollten in jedem Fall flexibel bleiben, denn die Märkte ändern sich. Tradingstrategien sind häufig als mechanisches System ausgelegt, das lange funktionieren kann, aber nicht ewig funktionieren muss. Wer die Veränderungen rechtzeitig erkennt und daran ausgerichtet die eigenen Positionen professionell managt, bleibt auf Dauer erfolgreich. Grundsätzliche Tipps lassen sich wie folgt beschreiben:

Demokonto für den Forexhandel

Ein Demokonto sollten Trader immer nutzen, nur müssen sie wissen, dass etwas Echtgeldhandel aus den oben beschriebenen Gründen auch dazugehört, wenn jemand das Forex Trading lernen möchte. Wenn Broker Demokonten anbieten, sind diese schon allein deshalb vorteilhaft, weil der Trader dadurch die Handelsplattform des Anbieters kennenlernt.

Risikomanagement-Tools

Zu diesen Tools gehört zunächst der Stopploss, der auch ein Trailing-Stopp sein kann, doch viele Broker bieten noch weitaus mehr an. So weisen sie den Wert aller offenen Positionen aus und prognostizieren die Kapitalentwicklung bei einer bestimmten Marktentwicklung. Wo es solche Tools gibt, sollten Trader sie nutzen, denn sie ersparen mühseliges Rechnen. Moderne Broker bieten die Risikomanagement-Tools gesondert als App an.

Analyse-Tools für Handelsstrategien

Es geht hierbei nicht um Tools für die technische oder fundamentale Analyse, sondern für die Analyse einer gewählten Strategie bei der gegenwärtigen Marktsituation. So könnte der Trader gern auf einen Trend setzen, doch das Tool zeigt ihm an, dass eine dauerhafte Trendfortsetzung im gewählten Zeitrahmen eher unwahrscheinlich ist. Ein Break-out hingegen könnte profitabel verlaufen. Nicht viele Broker haben solche Tools im Programm. Wo sie existieren, bringen sie dem Trader viele Vorteile.

Hauptwährungspaare handeln

Der Handel mit Majors und Minors ist sicherer wegen der höheren Liquidität in diesen Märkten und den sehr geringen Spreads, welche die Broker auf diese Währungspaare anbieten. Majors sind die Paarungen der Hauptwährungen US-Dollar, Euro, Schweizer Franken, britisches Pfund, japanischer Yen und neuerdings auch chinesischer Yuan untereinander und mit wichtigen anderen Währungen wie den Minors australischer, kanadischer und neuseeländischer Dollar, russischer Rubel, brasilianischer Real, die skandinavischen Kronenwährungen, der Hongkong-Dollar, der mexikanische Peso und der Singapore-Dollar. Exotenwährungen bewegen sich manchmal auf sehr interessante Weise, doch es gibt oft keine guten Derivate auf diese Währungen, auch lassen sich Trends und Swings kaum prognostizieren.

Emotionen ausblenden

Das klingt leichter gesagt als getan, denn wer sollte sich nicht über einen Erfolg freuen, über einen Verlust ärgern? Doch die Börse ist nicht so strukturiert, dass menschliche Emotionen hilfreich sind. Das ist ein Grund für den Erfolg von Expert Advisors, wenn sie gut programmiert sind (siehe weiter unten): Sie folgen Regeln, nicht Emotionen.

Konsequenzen des Tradings

Trading kann Kapital, Zeit und Motivation vernichten, es kann auch zu einer finanziellen Freiheit führen, die anders niemals möglich wäre. Diese Konsequenzen müssen Trader bedenken. Dazu gehört auch, mögliche Crashs und technische Ausfälle in Rechnung zu stellen.

Trading-Tagebuch

Anfängern wird das Trading-Tagebuch stets empfohlen, Profis führen es freiwillig. Hierbei müssen Sie keine rührenden Storys verfassen, vielmehr sind harte Fakten gefragt: Welchen Trade haben Sie wie durchgeführt, wie hat sich konkret der Kapitalstand entwickelt?